IWF: Schuldenerlass für Griechenland ist unumgänglich

Auch wenn alle geplanten Strukturreformen und Sparmaßnahmen umgesetzt werden, ist ein weiterer Schuldenerlass seitens der Gläubiger, aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) unumgänglich, berichtet "Bild". Zu diesem schockierenden Ergebnis kam nach einer Prüfung des hoch verschuldeten Landes, der IWF (Internationaler Währungsfonds) in der vergangenen Woche. Die Schulden Griechenlands seien trotz aller bisherigen Reformen weiter gestiegen.

Das belege, dass die griechische Wirtschaftsleistung nicht mit den anspruchsvollen Maßnahmen in Einklang zu bringen sei, teilte der Fonds am Wochenende mit. Die Ziele der Gläubiger seien unrealistisch, heißt es darin weiter. Es könne angesichts der wirtschaftlichen Situation mit einer zweistelligen Arbeitslosenquote nicht davon ausgegangen werden, dass Griechenland „einfach aus seinen Schulden herauswächst“. Um wieder ein nachhaltiges Wachstum zu erlangen, seien weitere Schuldenerleichterungen notwendig, heißt es in in der "Bild".

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