„America first!“ und die Macht des Märchenerzählers in den US-Wahlen

Bild:  Wikimedia Commons/Michael Vadon  CC-BY-SA-4.0

Die Präsidentschaftswahl in den USA wurde von der gemeinhin als das "größere Übel" bezeichneten Persönlichkeit gewonnen. Der mit einer Milliarde US-Dollar teuerste Wahlkampf aller Zeiten bringt einen Milliardär ans Ruder der westlichen Großmacht. Bei seiner Siegesansprache sagte Donald Trump die bei solchen Anlässen üblichen versöhnlichen Worte – es bleibt abzuwarten, ob das verlautbarte Miteinander und die angekündigte Fairness in der Innen- und Außenpolitik unter seiner Führung tatsächlich praktiziert werden.

Seine Anhänger riefen auch bei der Siegesfeier beschwörend und enthusiastisch "Amerika! Amerika!" und seine eigene Proklamation des "America first" dürfte aufgrund der Inhalte und der Formen des Wahlkampfes und seiner bisherigen Performanz durchaus ernster gemeint sein als bei seinen Vorgängern. Für manche Staaten, internationale Organisationen und progressiven Kräfte klingt es wohl wie eine Drohung.

Jenseits des Amerika der 50 US-Einzelstaaten wurde das Wahlergebnis im weiteren Amerika sehr ambivalent aufgenommen, wie sich exemplarisch im Nachbarland Mexiko zeigte. Während Intellektuelle schockiert sind und schlimme Konsequenzen für ihr Land befürchten (z.B. hinsichtlich Wirtschaftspolitik, Migration), äußerte sich der mexikanische Staatschef Enrique Peña Nieto sehr diplomatisch wohlwollend und bezog sich auf eine "traditionell gute Nachbarschaft"…

Den vollständigen Artikel finden sie auf:  Amerika21

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