Finanzexperte: Banken drehen an der Gebührenschraube

Die Mini-Zinsen belasten Sparer und Banken gleichermaßen. Viele Geldhäuser versuchen durch höhere Gebühren für ihre Leistungen die Einnahmeverluste auszugleichen. "Das kostenlose Girokonto wird immer seltener", sagte Finanzexperte Sven Jacobshagen von Vergleich.org der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Nach Erhebungen des Internetvergleichsportals gibt es nur noch 15 Banken in Deutschland, die keine Girokontogebühren erheben – die Mehrzahl davon sind reine Online-Banken.

In Sachsen-Anhalt haben die meisten Bürger ihr Girokonto bei einer der 13 Sparkassen oder 14 Volksbanken. Die meisten der Institute erhoben bereits in der Vergangenheit Gebühren, diese werden nun teilweise angehoben oder neue Modelle eingeführt. Die Kostensteigerungen lassen sich nach Angaben von Verbraucherschützern jedoch nicht genau ermitteln, weil sie unter anderem davon abhängen, wie viele Leistungen, etwa Überweisungen, ein Kunde in Anspruch nimmt.

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