Hasselfeldt wirft Migrationsbeauftragter Özoguz „falsche Toleranz“ vor

Bild:  Wikimedia Commons/Henning Schacht  CC-BY-SA-3.0-DE

Die CSU hat sich von Äußerungen der Migrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), distanziert, die sich kritisch zu der Großrazzia gegen Islamisten geäußert hatte. Özoguz habe offenbar jedes Augenmaß verloren, sagte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Sie warf der SPD-Politikerin "falsch verstandene Toleranz" vor. Diese sei aber "völlig fehl am Platz", wenn es um die Sicherheit der Menschen in Deutschland gehe.

Hasselfeldt kritisierte scharf, dass die Migrationsbeauftragte "von Verschwörungstheorien und Willkür" rede in Zusammenhang mit Razzien in zehn Bundesländern gegen die Organisation "Die wahre Religion (DWR)". Innenminister Thomas de Maizière(CDU) habe aus guten Gründen dieses größte dschihadistische Netzwerk in Deutschland verboten. "Die Organisation hat verfassungsfeindliche Ideologien verbreitet und Jugendliche radikalisiert", erklärte Hasselfeldt.

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