Mexikaner in den USA: Drei Millionen Abschiebungen auch unter Obama

Bild:  Flickr.com/Lonni Besançon    CC BY-ND 2.0

Mexikaner in den USA haben gelassen auf die immigrantenfeindlichen Äußerungen des designierten Präsidenten Donald Trump reagiert. Seine Ankündigung von Massenausweisungen von Arbeitsimmigranten ohne gültige Papiere bedeute keine grundlegende Kehrtwende in der US-amerikanischen Politik, sagte der Menschenrechtsaktivist Jorge Mujica gegenüber der linksliberalen mexikanischen Tageszeitung La Jornada. Der gebürtige Mexikaner wies darauf hin, "dass auch Barack Obama drei Millionen Immigranten deportiert hat". Diese Drohkulisse gebe es also schon seit Jahren, so Mujica weiter.

Dennoch seien lateinamerikanische Einwanderer seit der Wahl von Trump alarmiert: "Natürlich gibt es Angst, deswegen stellen wir uns auf die Selbstverteidigung ein und schließen unter den Mexikanern, Muslimen, Japanern, Polen und Juden und anderen (in den USA) die Reihen", so Mujica, der für die Menschenrechtsorganisation Arise in Chicago aktiv ist.

Den vollständigen Artikel finden sie auf:  Amerika 21

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