NRW-Wirtschaftsminister Duin kritisiert Blockade des Aixtron-Verkaufs

Bild:  © Aixtron.com

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hält nichts davon, dass die Bundesregierung den Verkauf der Aachener Spezialfirma Aixtron nach China gestoppt hat. "Ich kann mich den Bedenken gegen den Aixtron-Deal nicht anschließen", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post". Er sieht auch keine Sicherheitsrisiken, die als Begründung genannnt werden. "Es ist seit Jahren bekannt, dass die Anlagen von Aixtron zur Chipfertigung zivil und auch militärisch genutzt werden können.

Und Aixtron verkauft seit vielen Jahren Anlagen sowohl nach China als auch in die USA. Ob ein Eigentümerwechsel an der Zulässigkeit solcher Geschäfte etwas ändert, erscheint mir zumindest erklärungsbedürftig", sagte Duin. Auch Sorgen wegen möglichen Technologie-Diebstahls teilt er nicht: "Für mich ist wichtig, dass es klare Garantien für den Standort Aachen gibt."

Duin warnte davor, sich gegen Investoren aus China abzuschotten: "Ich bin dafür, dass wir in China auf offenere Märkte drängen, aber wir selber sollten auf keinen Fall neue Mauern bauen." 900 Firmen aus China seien bereits in NRW aktiv, so viele wie nie. Alleine dieses Jahr "sind bis jetzt 75 hinzugekommen. Das ist ein ganz toller Trend".

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