Oppermann sieht Wahl Trumps als Weckruf

Bild: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu  CC-BY-SA-3.0-DE

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Thomas Oppermann (SPD), hat den Wahlsieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen als einen "Weckruf" bezeichnet. Sie habe gezeigt, dass "Populisten auch in westlichen Demokratien Mehrheiten mobilisieren können", sagte Oppermann im Gespräch mit der "Saarbrücker Zeitung". Die Nominierung von Frank-Walter Steinmeier für die Wahl des Bundespräsidenten sei auch ein Signal der "Stärke und Stabilität aus Deutschland" nach der Wahl Trumps.

Steinmeier sei in der Lage, die Menschen im Land zusammenzuführen. Trump habe sich im Wahlkampf mehrfach rassistisch geäußert. Oppermann: "Für mich war und ist das bisher nicht vorstellbar, dass der Präsident der westlichen Führungsmacht eine solche Haltung einnimmt." Oppermann sagte, der Erfolg der Populisten hänge auch mit Globalisierung und Digitalisierung zusammen, die enorme Umbrüche auslösten – mit Gewinnern und Verlierern. Der Staat müsse dafür sorgen, dass die Verlierer nicht abrutschen. "Wir müssen soziale Sicherheit organisieren, wenn wir den Populisten das Wasser abgraben wollen."

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