Oppermann weist Debatte um Nachfolge Steinmeiers zurück

Bild: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu  CC-BY-SA-3.0-DE

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat Spekulationen erneut zurückgewiesen, wonach er als möglicher Nachfolger von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) gehandelt wird. "Ich bin gerne Fraktionsvorsitzender und will das auch bleiben", sagte Oppermann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Er betonte, dass es bei der Lösung der Personalfragen beim geplanten Verfahren bleibe. "Der Zeitplan zur Benennung des Kanzlerkandidaten der SPD steht", sagte Oppermann.

"Ende Januar werden wir ihn bekanntgeben, das haben wir am vergangenen Montag beschlossen." Der SPD-Fraktionschef begrüßte die Entscheidung von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, von Brüssel nach Berlin zu wechseln, und würdigte dessen Arbeit für Europa. "Martin Schulz hat als Parlamentspräsident dem Europäischen Parlament einen riesigen Bedeutungszuwachs verschafft", sagte Oppermann. "Es ist durch ihn zu einem politischen Machtfaktor geworden." Es gebe keinen anderen in Deutschland, der die Menschen so für Europa begeistern könne, sagte Oppermann über Schulz.

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