Täglich grüßt das Murmeltier: Wieder Panik im italienischen Banken-Sektor!

Wenn man kein Glück hat, kommt ja oft noch Pech dazu – und so scheint es derzeit der italinienischen Krisen-Bank Monte dei Paschi zu gehen. Bekanntlich will die drittgrößte Bank Italiens über einen „debt-to-equity-swap“ Anleihhalter davon überzeugen, ihre Anleihen in Aktien zu tauschen, gleichzeitig will man die immensen faulen Kredite auslagern. Heute aber mußt die Bank bekannt geben, dass ihr Strafen in Höhe von acht Milliarden Euro drohen – man habe aber nur 627 Millionen Euro zurück gelegt, um diese mögliche Strafe zu bezahlen!

Derzeit untersucht die EZB das Kreditportfolio der Monte dei Paschi – und es sieht danach aus, dass die europäische Notenbank feststellen wird, dass die Monte dei Paschi mehr als die angegebenen faulen Kredite von 28 Milliarden Euro in ihren Büchern hat. Laut eigenen Angaben drohen daher weitere Belastungen der Bank in Höhe von acht Milliarden Euro – und das ist noch nicht erfasst in dem Business-Plan, der die Investoren davon überzeugen sollte, der Bank neues Kapital zu zuführen. Somit drohen Klagen, weil die Bank über diese Gefahr pflichtwidrig nicht informiert hat!…

Quelle: Finanzmarktwelt
Täglich grüßt das Murmeltier: Wieder Panik im italienischen Banken-Sektor!

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