Von der anfänglichen AfD war die FAZ geradezu begeistert

Als die europäischen „Rechtsaußen“-Parteien kürzlich in Koblenz von einer Kanzlerin Frauke Petry träumten, hatte ihr Ehemann Marcus Pretzell dafür gesorgt, dass viele Journalisten draußen vor der Tür bleiben mussten. Auch der FAZ wurde die Akkreditierung verweigert. Dass ein FAZ-Kollege es dennoch schaffte, in die Halle zu kommen, spricht nicht gerade für das Versprechen der AfD, im Land wieder für Ordnung zu sorgen. Festzuhalten ist: Aus der Sicht der AfD gehört die FAZ zur „Lügenpresse“. Mancher Parteigenosse wird bei der FAZ sogar an „Feindpresse“ denken. Wie sich die Zeiten doch ändern.

Vor drei Jahren – zwischen der AfD-Gründung am 6. Februar, ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung am 11. März und dem ersten Parteitag am 14. April 2013 – waren die Beziehungen zwischen den Parteigründern und der bürgerlichen FAZ noch deutlich besser. Man kann sogar sagen: Die nach eigenem Bekunden für „kluge Köpfe“ schreibende FAZ-Redaktion begleitete die Anfänge der AfD anfänglich geradezu mit Wohlwollen. Das galt besonders für die Wirtschaftsteile von FAZ und FAS, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dort schrieben und schreiben besonders viele Euro-Kritiker und Europa-Skeptiker. Und denen kam die AfD wohl gerade recht…

Quelle: Tichys Einblick
Von der anfänglichen AfD war die FAZ geradezu begeistert

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