KenFM am Telefon: Mathias Bröckers über das Phänomen Donald Trump

Die größte Niederlage im Kampf um das Weiße Haus hat nicht Hillary Clinton erlitten, sondern die Massenmedien. Sowohl die der USA, als auch ihre angeschlossenen Tochtergesellschaften in Europa.

Der Sieg geht nicht nur an Donald Trump, sondern vor allem an die alternativen Medien im Netz. Dieser Prozess ist unumkehrbar und bedeutet den beschleunigten Niedergang der Systempresse, die auch und vor allem im Vasallenstaat Deutschland bisher davon lebte, sich als Speichellecker amerikanischer Think-Tank-Presse zu betätigen.

Jetzt, mit dem Schock, Wahlen nicht mehr gewinnen zu können, taumelt vor allem die Alpha-Presse in Deutschland und gibt sich der vollkommenen Lächerlichkeit preis.

Statt sachlich über den Ausgang der demokratisch durchgeführten Wahl des US-Präsidenten zu berichten, tut auch der SPIEGEL noch so, als wäre das Rennen um das Weiße Haus nicht längst gelaufen. So spricht das ehemalige Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe vom Ende der Demokratie in den USA, nur weil statt dem Club von Hillary der Club von Trump gewonnen hat.

Die USA sind nur der Schein einer Demokratie, denn wer tatsächlich etwas zu melden haben will, muss vor allem obszön reich sein. Die USA sind eine Oligarchie. Das erkannte schon Jimmy Carter und sprach das offen aus.

Was der neue Oligarch an Change bringen wird, muss man abwarten. Umso hilfloser wirkt daher das Umsichschlagen der deutschen System-Medien, die so tun, als wäre mit Donald Trump der Teufel persönlich nach Washington umgezogen.

KenFM spricht mit TAZ-Mitgründer und Bestseller-Autor Mathias Bröckers über das Phänomen Trump, was wir von ihm theoretisch erwarten können, und über den Zustand einer Branche, die sich immer noch als vierte Gewalt versteht und nicht erkennen will, dass sie sich von unabhängigem Journalismus schon vor Dekaden verabschiedet hat.

Mehr Informationen finden sie auf:  KenFM

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