Dagmar Neubronner: Kinder unter sieben – das unbekannte Alter

Dipl.-Biol. Dagmar Neubronner mit Michael Friedrich Vogt. Wir sind gewohnt, reifes, sozial kompetentes Verhalten für erlernbar zu halten. Aber wie das Wort „reif“ eigentlich schon sagt: Wenn ein kleines Kind durch Bestrafung und Belohnung gelernt hat, bestimmte erwünschte Verhaltensweisen zu zeigen, hat das nichts mit seinem tatsächlichen Reifegrad zu tun. Denn Reifwerdung ist ein Prozeß.

Kinder unter Sieben unterscheiden sich aufgrund der speziellen Entwicklungsschritte, die in ihrem Entwicklungsplan liegen, so grundlegend von „reiferen“ Kindern und Erwachsenen wie eine Raupe vom Schmetterling. Im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt erläutert Dagmar Neubronner, wie wir unseren Kindern eine echte Reifwerdung ermöglichen und was besonders in den ersten sieben Lebensjahren zu beachten ist. Dieses Wissen ist wichtig, damit wir von unseren kleinen „Raupen“ nicht aus Unwissenheit Dinge verlangen, die sie einfach noch nicht leisten können. Es ist zum Beispiel völlig NORMAL, daß Kinder unter 7 unzuverlässig, impulsiv, emotional, unlogisch, planlos, einseitig sind, keine Arbeitsmoral, kein Zeitgefühl und kein Pflichtbewußtsein besitzen und im wesentlichen nach dem Spaßprinzip funktionieren. Raupen können auch noch nicht fliegen …

Mehr Informationen finden sie auf:  Quer-Denken.TV

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