Eugen Drewermann über das Wiener Symposium am 16. und 17. Juni

Eugen Drewermann lädt zu der Veranstaltung in Wien ein. Am Freitag, dem 16. Juni wird ein Vortrag von ihm gezeigt werden.

"Angst essen Zukunft auf – 
Strategien und Ideen für eine freie und offene Gesellschaft"

Ein Europa der Moderne, das sich auf Aufklärung und Vernunft, auf Wissenschaft und Rationalität beruft, verdient eine Politik, eine Gesellschaft und Medien, die diese Werte nicht nur scheinheilig propagieren, sondern auch selbst vorleben.
Herrschte im Jahr 2000 noch eine globale Aufbruchstimmung, vor allem in den westlichen Gesellschaften spürbar, die sich einer fundamentalen und radikalen Kritik gegenüber den herrschenden Verhältnissen widmete, so änderte sich dieser Zeitgeist ab 2001 massiv.
Die Freude am Millennium, an der Jahrtausendwende, hielt nur für kurze Zeit an und wich im Zuge des „War against Terror“ einer allgemeinen Verunsicherung.
Die jüngeren Generationen werden nunmehr seit über fünfzehn Jahren mit dem ständigen Bedrohungsszenario des Terrors konfrontiert. Gerade als junger Mensch ist es schwierig, sich nachhaltig einer Feindbildgenese zu entziehen. 
Es ist daher kein Wunder, dass sich gerade gegenüber dem Abstraktum „fremd“ ein großes Misstrauen innerhalb der europäischen Gesellschaften formiert hat, welches gerade im deutschsprachigen Raum einen breiten Konsens in der Gesellschaft gefunden hat, während Politik und Medien weiter Ängste schüren um von ihnen zu profitieren.
Mit der Konferenz am 16. und 17. Juni wollen wir uns mit fundierter und wissenschaftlicher Kritik und Analyse den herrschenden Verhältnissen widmen und Möglichkeiten für eine Aussöhnung zwischen Kulturen und Menschen anbieten.

Mehr Informationen finden sie auf:  Gruppe 42

 

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