KenFM im Gespräch mit: Petra Wild („Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung“)

Wie lange wird es den Staat Israel so noch geben? Das Land steht vor einer Zerreißprobe, aus der es nur dann ein Entkommen geben kann, wenn die Regierung ihre rassistische Auslegung des Zionismus aufgibt. Endgültig. Zionismus und Demokratie sind nicht kompatibel.

In Israel haben Juden alle Rechte, während andere Ethnien Bürger zweiter Klasse bleiben. Im besten Fall werden sie geduldet, meistens aber schikaniert und wie in Gaza in einer Art offenen Käfighaltung in Schach gehalten. Überall auf der Welt nennt man eine solche Form der Herrschaft Apartheid. Apartheid ist Rassismus und wurde auch in Südafrika überwunden. Allerdings nicht aus Einsicht. Nur der stete Druck von außen konnte die schwarzen Bürger des Landes aus den Fängen der weißen Unterdrücker befreien. Der Apartheitstaat Südafrika kannte Partner. Israel war einer von ihnen. Rassismus verbindet.

Israel ist eine Besatzungsmacht. Bis heute. Auch die Regierung unter Netanjahu will weder die den Palästinensern geraubten Gebiete zurückgeben, noch diesem Volk seinen eigenen Staat gewähren. 

Diese Politik der Ignoranz war bisher nur möglich, da die USA immer ihre schützende Hand über die ultrarechten Regierungen in Jerusalem hielten. Mit Donald Trump könnte diese Jahrzehnte andauernde Phase der Mittäterschaft überraschend zu Ende gehen. 

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