Me, Myself and Media Spezial: Neujahrsansprache 2017 von Angela Merkel

Das Dilemma eines Berufspolitikers besteht vor allem in dem Umstand, dass er auf dem Weg nach oben zwangsläufig den Kontakt zur Straße verliert. Um wiedergewählt zu werden, kommt der Spitzenpolitiker nicht umhin, alle Jahre wieder den Ratschlägen seines PR-Beraters zu folgen. Dann schwingt er populistische Reden in den Bierzelten der Wahlkampftour und/oder heuchelt Anteilnahme, wenn es irgendwo im Lande zu einem "Kollateralschaden" kam. 
So oder so sind die Auftritte gemacht. Show. Anders geht es auch nicht, wenn man sich den Terminkalender dieser Berufsgruppe ansieht. Politik macht einsam und so ist das Amt, die Partei, bald der einzige Ersatz für Familie. 

Angela Merkel tritt 2017 erneut für das Amt der Bundeskanzlerin an. 
Das "Mädchen" Kohls hat sich längst diesem im Selbstverständnis der Machtausübung angenähert und regiert wie er, vor allem durch Aussitzen. 
Angela Merkel gilt als mächtigste Frau der Welt, doch in Wahrheit ist sie eine Verwalterin der Ohnmacht. Welche Bedeutung hat nationale Politik in einer Zeit, in der die Märkte, sprich die Hochfinanz, zusammen mit dem Militärisch-Industriellen-Medien-Komplex den Globus beherrscht. Da bleibt nur die Flucht in eine Scheinwelt.

Dass Angela Merkel sich in dieser Scheinwelt längst vollkommen eingerichtet hat, kann man an ihrer Neujahrsansprache erkennen.
Die Bilder, die ihre jüngsten Worte beim Otto-Normal-Büger erzeugen, werden ihr vollkommen fremd sein. 

Mehr Informationen finden sie auf:  KenFM

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