TTIP und CETA stoppen – acTVism Bericht aus Berlin

Am 17. September 2016 organisierte ein Bündnis aus 33 Aktivistennetzwerken Demonstrationen in ganz Deutschland unter dem Motto "STOP CETA & TTIP", die gegen die so genannten transnationalen Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership, dt. Transatlantische Handels- und Investmentpartnerschaft) und CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement, dt. Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen) gerichtet waren.

Nach Angaben der Organisatoren der Großdemonstrationen bedrohen diese vermeintlichen Handels- und Investitionsabkommen nicht nur Wirtschaft und Umwelt, sondern greifen die Demokratie in Europa, Kanada und den Vereinigten Staaten grundlegend an. Auf der Website der Veranstalter heißt es: "CETA & TTIP STOPPEN! Für einen gerechten Welthandel!"

Obwohl die Mehrheit der Deutschen diesen Abkommen kritisch gegenübersteht, befürworten Regierungspolitiker sie aufgrund der Annahme, sie würden Export, Wirtschaftswachstum und Handel fördern. Die SPD, angeführt von Sigmar Gabriel, unterstützt die Verhandlungen insbesondere zu CETA, was den Fokus der Veranstalter begründet, die politische Haltung der SPD zu beeinflussen.

Die Organisatoren schätzen, dass etwa 300.000 bis 350.000 Menschen an den Demonstrationen teilnahmen.

acTVism Munich war zur Berichterstattung in Berlin und München vor Ort.

Mehr Informationen finden sie auf: actvism.org

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